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Melde- und Informationssystem Binnenschifffahrt

NaMIB

Das MIB – Melde und Informationssystem Binnenschifffahrt dient zur Unterstützung der Unfallbekämpfung auf Binnengewässern. Es stellt bei Notfällen, Unfällen oder Havarien den zuständigen Einsatz- und Rettungskräften (u.a. Wasserschutzpolizei, Rettungskräfte, Feuerwehr, Katastrophenschutz und WSV) die Informationen zur Verfügung, die sie für ihren Einsatz benötigen. Diese Informationen umfassen beispielsweise Schiffs-, Ladungs- und/oder Reisedaten.

Im Einsatz an Rhein und Mosel

Das MIB entsteht im Zuge der Modernisierung der Informationssysteme für die Binnenschifffahrt durch die WSV. Es ist als zentrales Informationssystem entlang des Rheins in zwei deutschen Revierzentralen (Duisburg und Oberwesel), in der französischen Revierzentrale (CARING Gambsheim) und in der Schweizer Revierzentrale Basel in Betrieb. Hierfür wird mit den Niederlanden, Frankreich und der Schweiz ein elektronischer Austausch von Daten bzgl. des Rheins durchgeführt.

Mit dem MIB arbeiten u.a. Operatoren der Betriebsstellen, technische Betreiber sowie Lieferanten der Referenzdaten, z.B. die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), die Generaldirektion Mobilität und Verkehr (DG MOVE) (Generaldirektion der Europäischen Kommission) sowie die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes.

Das MIB wird zukünftig auf allen Binnenschifffahrtsstraßen innerhalb Deutschlands, Luxemburgs, der Schweiz und an der Mosel und Rhein in Frankreich eingesetzt und im ersten Schritt an allen meldepflichtigen Wasserstraßen eingerichtet. Der gemeinsame Daten-Pool wird zusätzlich für ein neues „System Binnenverkehrstechnik“ (SBV) genutzt werden.

Fachanwendung und Daten-Pool

Das MIB besteht aus zwei wesentlichen Bausteinen:

  • Zentrale Fachanwendung „NaMIB“ (Nachfolgeanwendung MIB) als Melde- und Informationssystem
  • Gemeinsamer Daten-Pool zur zentralen Erfassung von Informationen und zur Weitergabe von Daten für NaMIB und weitere Anwendungen

Bei der Entwicklung des MIB wurde besonderer Wert auf vollständige fachliche Konsistenz von der Datenhaltung bis zur Benutzeroberfläche gelegt. Denn die einheitliche Verwendung von Fachbegriffen bzw. Datenfeldern ist eine wichtige Voraussetzung zur Verarbeitung von Informationen, die durch mehrere Beteiligte gepflegt und genutzt werden.

Nach der Fachanwendung MIB wird eine neue Fachanwendung „Schleusenmanagement“ (SM) auf den gemeinsamen Daten-Pool zugreifen. Ihre Pilotanwendung und die Schnittstelle zum Daten-Pool werden vor der bundesweiten Einführung an der Donau und an der Mosel erprobt und evaluiert.

MIB ist einfach zu konfigurieren und skalieren. Über die modulare Gesamtarchitektur lassen sich einzelne Systemkomponenten (wie zum Beispiel Benutzerverwaltung, Referenzdatenbanken) in zukünftig weiteren Modulen wiederverwenden. Über festgelegte Schnittstellen wird der elektronische Datenaustausch mit Dritten (Nachbarländern, ggf. Hafenbehörden) realisiert.

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